Artikel zur Körpertemperatur

Gesund schwitzen – oder haben Sie Fieber?

Ich muss zugeben, dass smarte Fieberthermometer bislang nicht in meiner Wahrnehmung auftauchten. Ja, ich messe hin & wieder Fieber, aber wahrscheinlich wie die meisten Menschen eher getrieben durch Unwohlsein oder bestimmte Auslöser, die mich dazu bringen „aus Sicherheit mal schnell Fieber zu messen“. Gleichwohl kann eine erhöhte Körpertemperatur natürlich ein Indiz für eine Entzündung oder anderes sein. Es macht also in bestimmten Situationen Sinn regelmäßig die Körpertemperatur zu messen – als chronisch kranker Mensch wahrscheinlich besonders.

Analog den anderen smarten Gesundheitshelfern gibt es auch Thermometer, die ihre Messergebnisse über Bluetooth an eine Handy-App übertragen (eine WLAN-Anbindung ist mir in diesem Kontext bislang nicht begegnet). So kann auch hier eine entsprechende Reihe von Messergebnissen erstellt und ein Trend, das heißt eine Entwicklung abgelesen werden. Tatsächlich gibt es von Herstellern wie Philips Suiten von Gesundheitshelfern, deren Daten in eine Health App einfließen und zu denen ein Bluetooth Fieberthermometer gehört.

Nutzen stiftet die Speicherung und Darstellung nicht nur der Einzelwerte, sondern insbesondere der Entwicklung von gemessenen Körpertemperaturen, übrigens auch in der Pflege. Die smarten Gesundheitshelfer sind teilweise so ausgestattet, dass sie berührungslos messen oder gar am beziehungsweise in der Nähe vom Patienten platziert werden und so ununterbrochen Daten, d.h. Körpertemperaturen, übertragen und bei Über- oder Unterschreiten eines Schwellwertes dann automatisch Alarm auslösen!

Spannend ist übrigens in diesem Zusammenhang eine kleine Geschichte zur Einreise in China. In den letzten Jahren bin ich wiederholt beruflich nach Peking (Bejing) geflogen, einem der größten Flughäfen weltweit und insbesondere der wichtigste Umsteigeflughafen in China. Ausser nach Shanghai kommt man in die meisten großen Städte in China am besten mit einem Inlandsflug ab Beging, was den Flughafen als großes Einfallstor ins Reich der Mitte qualifiziert. Tatsächlich habe ich es am Anfang, ich glaube, es war zur Zeit der Hühnergrippe, erlebt, dass vor der Passkontrolle an bestimmten verengten Stellen, durch die alle (Ein-) Reisenden mussten, chinesische Beamte standen, die mit verschiedenen Geräten die Körpertemperaturen der Reisenden beobachteten und bei einer Auffälligkeit (erhöhte Temperatur) auch ein, zwei Mal Reisende aus dem Fluß zur Passkontrolle hinaus komplementierten. Ähnlich den Sicherheitsscannern nutzt nach meine Wahrnehmung der Flughafen heute Geräte, durch die die Fluggäste bei der Einreise gehen und die „Alarm schlagen“, wenn eine erhöhte Körpertemperatur vorliegt. Also berührungslose, smarte Körpertemperaturmessung…

Einfache Temperaturmessung in Zeiten von Corona?

Besonders die Einfachheit und Bequemlichkeit bei der Nutzung von sogenannten Schläfenthermometern finde ich beeindruckend. Es ist kein Ausziehen von Kleidung oder umständliches „in die Achselhöhle klemmen“ notwendig. Man hält das Thermometer einfach kurz vor die Stirn beziehungsweise Schläfe und bekommt in Sekundenschnelle die Temperatur des zu messenden Patienten angezeigt.

Wearables als Frühwarnsystem für Corona?

Ende März sind gleich zwei Studien an kalifornischen Universitäten (der University of California in San Franciso und dem Scripps Research Translational Institute in San Diego) gestartet, mit denen Forscher herausbekommen wollen, ob sogenannte Wearables (Smarte Armbanduhren, Fitnesstracker etc.) als Frühwarnsystem für Virusinfektionen taugen.

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Jörg Schiemann

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