Artikel zur Einnahme von Medikamenten

Nie mehr Medikamente vergessen – Einleitung

Mobile Apps als Gesundheitshelfer – haben Sie schon einmal im Internet nach Apps für die Gesundheit gesucht? Tatsächlich war ich erstaunt, dass es auf eine entsprechende Google-Suchanfragen so viele Treffer gab (über 400.000). Bei genauerem Hinschauen wurde ich aber enttäuscht: als jemand, der regelmäßig Medikamente nehmen und zu wiederkehrenden Routine-Untersuchungen muss, war eigentlich fast nichts Hilfreiches zu finden. Gefühlt über 95% der Treffer von Google oder der Bestenlisten von diversen Zeitschriften, auf die man bei dieser Suche stößt, interpretieren Gesundheits-Apps als Fitness- oder Ernährungs-/Abnehm-Apps. Nun ist es sicherlich ein nicht zu vernachlässigender positiver Trend, dass wir uns mit Hilfe von Apps, Fitnesstrackern und anderen technischen Hilfsmitteln bewusster ernähren, bewegen, Sport treiben und uns in diesem Sinne (auch zur Motivation) vermessen also quasi unser Leben quantifizieren lassen. Aber eine Unterstützung für Menschen, die aus anderen Gründen Hilfe bei der Überwachung und Bewertung ihrer Gesundheit haben wollen, chronische kranke oder ältere Menschen beispielsweise – gibt es für diese keine anderen Hilfsmittel?

Bild 1: App „MyTherapy“

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Ausgelöst durch eine Medikamentenumstellung dachte ich mir, dass es doch zumindest so etwas wie einen „Wecker für Tabletten-Einnahme“ geben muss. Etwas Spezifischeres, als nur jeden Tag den Wecker auf 10, 13 und 22 Uhr zu stellen und dann diszipliniert beim Weckerklingeln die entsprechenden Medikamente einzunehmen. Gesagt, getan: wenn man im iTunes Store nach Apps für Pillen oder Tabletten mit Wecker- oder Erinnerungsfunktion sucht, dann sind gefühlte 75% der Treffer auf Verhütung und die Anti-Baby-Pille bezogen. Bei genauerem Hinschauen entdeckt man aber doch die eine oder andere hilfreiche App für chronisch kranke Patienten mit vielen Medikamenten, verschiedenen Dosierungen (dasselbe Medikament, aber Tageszeit-abhängige verschiedene Dosierungen) oder unterschiedlichen Einnahmezyklen (beispielsweise nur Dienstags und Freitags).

Bei ausführlicheren Tests stellte ich wiederum schnell fest, dass die Zuverlässigkeit und Reife dieser einzelnen Gesundheitshelfer doch sehr unterschiedlich ausgeprägt ist.

Da gibt es die reine Erinnerungs- oder Wecker-App, die die Möglichkeit eine kurze Textnotiz an den Weckzeiten anzuhängen als Hilfsmittel adressiert und schnell versucht einen kleinen Eurobetrag vom Nutzer zu bekommen. Aber es gibt auch sehr gute und umfangreiche deutsche und amerikanische Apps, die alle erdenklichen Sonderfunktionen haben und bei denen im Zweifelsfall die Einfachheit – durch die vorzunehmenden zahlreichen Einstellungen – verloren geht.

In dieser Rubrik „zur Medikamenteneinnahme“ finden Sie deshalb Berichte zu einzelnen Apps mit meinen Erfahrungen, meiner Einschätzung und der jeweiligen Empfehlung.

Übersicht Hauptartikel

Medikamentenbestellung bei Online-Apotheken – null problemo?

In der Regel bestelle ich meine Medikamente bei meiner lokalen Apotheke mit einer App. Neulich habe ich aber aufgrund des COVID-19-Virus wieder einmal meine Bestellung an eine Versandapotheke gesendet, damit ich meine Medikamenten geliefert bekomme und dafür nicht extra außer Haus gehen muss.

Wie stelle ich (verschiedene) Erinnerungstöne in MyTherapy ein?

Eine Leserin schrieb mir kürzlich, dass sie meinen Bericht über die MyTherapy App gelesen und die App dann auf ihr Android-Smartphone geladen hatte. Und weiter: „Es hat alles funktioniert, ich bekomme nur keine Erinnerungston. Sie schreiben, dass es verschiedene Töne gibt“.

Ergänzung fehlender Medikamente in MyTherapy

Zwei Leserfragen erreichten mich kürzlich von Leser Daniel F. zur App MyTherapy:
1.) Wie behebe ich das Problem, dass die MyTherapy App mein Medikament nicht in ihrer Datenbank findet?
2.) Wie finde ich – bei mehrere Arten von z.B. Brausetabletten Hohes C in der Datenbank – das richtige Medikament?

Wie steht es eigentlich um das Patientendatenmanagement?

Beim Kaminabend der OTH Amberg-Weiden traf ich (für die Patientensicht) auf Unternehmer und Ärzte zur Diskussion über den Status des Patientendatenmanagement. Dabei waren sich alle Beteiligten einig, dass es an Standards für einen Austausch der Patientendaten fehlt und dadurch viele Chancen ungenutzt bleiben. Schon alleine die Korrektheit der Daten bei Medikament-Einnahmen – insbesondere in Verbindung mit mangelnder Adhärenz der Patienten – ist ein Problem.

In der Apotheke (vorrätig?)

Wie wäre es, wenn ich im Internet direkt schauen kann, in welcher Apotheke mein Medikament gerade vorrätig ist, um micht nicht vergeblich auf den Weg zu machen?

Ein polnisches Startup hat dies in seinem Heimatland erfolgreich umgesetzt und startet nun unter inderapotheke.de (zu lesen als In-der-Apotheke) in den deuschen Markt. Dies ist ein erster Bericht, wie das für den Nutzer aussieht und funktioniert…

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Jörg Schiemann

Jörg Schiemann

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