Stiftung Warentest 5/2016: Blutdruckmessgeräte

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe 5/2016 insgesamt 15 verschiedene Blutdruckmessgeräte getestet, sieben für das Handgelenk und acht für den Oberarm.

Aus Sicht desjenigen, der solche Geräte nicht nur als „Gimmick“ benutzt, sondern auf eine (korrekte) Messung mehr oder weniger angewiesen ist, macht es Sinn den Fokus des Testergebnisses auf die Korrektheit der Messungen zu legen:

  • Omron RS-2*, ein Handgelenksmessgerät, hat eine gute Messgenauigkeit (und eine gute Wiederholgenauigkeit) und wird insgesamt auch mit der Note 2,2 (gut) Testsieger
  • das Boso Medicus X*, ein Oberarmgerät, hat ebenfalls eine gute Messgenauigkeit (und eine gute Wiederholgenauigkeit) und landet insgesamt mit der Note 2,3 (gut) auf dem dritten Platz
  • Auch das Oberarmgerät Beurer BM 85* hat eine gute Messgenauigkeit (allerdings nur eine befriedigende Wiederholgenauigkeit) und kommt in Summe auf eine Note von 2,7 (befriedigend)
  • ACHTUNG – nicht empfehlenswert sind die Geräte Sanitas SBC 21 und Aponorm Mobil Soft Control die einen nur ausreichenden Wert bei der Messgenauigkeit erreichen
  • Alle anderen getesteten Geräte landen mit „befriedigend“ im Mittelfeld:

Erstaunlich – für mich auch eher enttäuschend – lediglich 3 der 15 getesteten Geräte sind in der Lage ihre Daten zu exportieren, also an einen Rechner oder eine App zu übergeben. Diesen Geräten und ihrem Testergebnis habe ich jeweils einen kurzen Artikel gewidmet, es sind Medisana BW 300 Connect, Medisana BU 550 Connect und Beurer BM85.

Die Ergebnisse der drei „smarten Blutdruckmessgeräte“ im Test:

Medisana BW 300 Connect
Handgelenk-Messgerät

  • Gesamtnote (2,7)
  • Blutdruckmessung (2,8)
  • Störanfälligkeit (1,7)
  • Handhabung (2,7)

Beurer BM 85
Oberarm-Messgerät

  • Gesamtnote (2,7)
  • Messgenauigkeit (2,5)
  • Störanfälligkeit (3,5)
  • Handhabung (2,9)

Medisana BU 550 Connect
Oberarm-Messgerät

  • Gesamtnote (3,1)
  • Blutdruckmessung (3,1)
  • Störanfälligkeit (3,6)
  • Handhabung (2,5)

Bei den übrigen 12 Geräten handelt es sich um Blutdruckmessgeräte, die zwar eingebaute Speicher haben, wenn ich diese Daten aber meinem Arzt geben will, dann muss ich „wie früher“ Stift und Papier herausholen und die Daten abtippen. Oder das gleich ins Excel tippen, wo ich dann auch Grafiken und Verlaufskurven erstellen kann. Von „smart“ sind wir also aktuell bei Blutdruckmessgeräten noch ein Stück weit in der Realität entfernt.

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Kommentare und Fragen

2 Kommentare

  1. Fatih

    Wirklich schöne Grafik mit den jeweiligen Testergebnissen der Messgeräte. Diese sind wirklich immer wieder schön mitanzusehen!

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    • Joerg Schiemann

      Vielen Dank für das Feedback!

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