Artikel zum Blutdruck

Den Blutdruck im Blick!

Den Blutdruck zu messen gehört seit Jahren zu meiner Routine. Mal mehr, mal weniger regelmäßig (oder besser: diszipliniert), früher in den jeweiligen kleinen Büchlein auf Papier dokumentiert. So gerne ich das „Papier zum Anfassen“ mag (gerade je voller ein Blutdruckheft wird und man anfassen kann, was man bereits „geleistet“ hat), umso besser finde ich dennoch die Auswertungsmöglichkeiten, die ich durch eine Computer-gestützte Dokumentation meiner Messwerte habe. Grafisch dargestellt, Entwicklungen erkennbar – das hilft mir ein besseren Gefühl für meinen Blutdruck und damit auch für die Einstellung meiner Medikation (genug oder zu viel Blutdruck-senkende Mittel?) zu bekommen.

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Betrachtet man die Preisspanne, ab der man die sogenannten smarten Blutdruckgeräte bekommt, so fangen die Preise bei circa 50 Euro an. Günstiger gibt es natürlich auch zahlreiche elektronische Blutdruckgeräte, die die Messwerte ebenfalls detailliert auf ihrem Display angeben und in fast allen Fällen auch mittlerweile eine Anzahl an Wertekombinationen auf dem Gerät speichern. Allerdings – deshalb der Preisunterschied – sind diese Werte dann nicht automatisch auf einen Rechner oder in eine App zu übertragen, auszudrucken oder gar grafisch darstellbar, sondern müssen von Hand abgeschrieben und dann auf Papier dem Arzt mitgebracht werden. Ohne einen eigenhändischen Übertrag in Excel sind Grafiken nicht realisierbar und, je nach Anwendungsfall und Häufigkeit, stellt sich gerade für chronisch kranke Menschen die Frage, ob sie nicht mit der Mehrausgabe für ein smartes Blutdruckmessgerät besser bedient sind: zur eigenen Überwachung des Blutdrucks und zur Informationsweitergabe an den Arzt. Meine Antwort ist klar: ich werde den Schritt zurück zu Papier & Stift nicht mehr gehen.

So haben übrigens auch meine Ärzte die mitgebrachten Auswertungen des Withings Blutdruckmessgerätes, das ich benutze, stets intensiv durchgeschaut. Auch wenn es Kommentare gab wie „die farbliche Darstellung in der Grafik, welche Werte zu hoch und welche zu niedrig sind, hätte ich nicht gebraucht“. Aber mit meiner Antwort „das liefert das Gerät automatisch beim Ausdruck mit“ war das auch akzeptiert. Schließlich geht es – zumindest für den Arzt – um die Inhalte und nicht die Schönheit der Aufbereitung. Letztes ist mir selber dann eher wichtig.:-)

Ich selber nutze übrigens das Withings Kabelloses Blutdruckmessgerät, wie es oben abgebildet ist. Es wird die Basis verschiedener Artikel, Erfahrungsberichte, Video-Tutorials und Tipps & Tricks bilden.

BlutdruckDaten – Teil 2: der pdf-Report

Ich versuche schon länger möglichst pdf-Ausdrucke meiner zuhause gemessenen Blutdruckwerte zu erzeugen, die ich meinem Arzt in Papierform zur Durchsprache und auch für seine Akte in Papierform geben kann. Das ist jedoch bei vielen Apps, die ihren Schwerpunkt auf die reine Nutzung auf dem Smartphone legen, gar nicht möglich.

Anders bei der BlutdruckDaten-App, was mir sehr gut gefällt: Hier kann man sich sehr einfach ein pdf-Diagramm mit seinen Blutdruckwerten erstellen und dann ausgedruckt zum Arzt in die Sprechstunde mitnehmen.

Dieser Artikel beschäftigt sich mit dem pdf-Report und seinen Inhalten.

BlutdruckDaten – Teil 1: die App

BlutdruckDaten ist eine App von Horst Klier (einem Programmierer, bei dem 2002 Bluthochdruck festgestellt wurde), die es im iOS App Store und im Google Play Store gibt sowie für Windows und als Alexa Skill. Unter Blutdruckdaten.de gibt es auch eine Webversion mit Erklärungen zu der App und umfangreichen weiteren Informationen zum Thema Blutdruck, zum Beispiel einem Lexikon mit Erklärungen und Tipps.
Im ersten Teil wird die App für iOS und Android getestet und die Benutzung mit Screenshots erklärt.

Wie finde ich das richtige Blutdruckmessgerät (für mich)?

In diesem Ratgeber führe ich Sie anhand von fünf Aspekten zu der Antwort, welches das für Sie ideale Blutdruckmessgerät ist beziehungsweise welche Eigenschaften es hat.

Alternativ empfehle ich Ihnen am Ende des Artikels zwei Geräte aus meiner persönlichen, täglichen Nutzung, falls Sie „eine Abkürzung“ haben und nicht selber weiter suchen können oder wollen.

Marktübersicht smarte Blutdruckmessgeräte (bei Amazon Connected Health)

Welche der bei „Connected Health“ von Amazon angebotenen Geräte sind wirklich smart und bieten eine Möglichkeit zum Auslesen der gemessenen Werte an?

Für eine bessere Interpretation der Messwerte und übersichtlichere Darstellung zur Ableitung von Konsequenzen mit dem Arzt, sind bestimmte Bearbeitungen – nur durch einen Export der Daten vom Gerät – nötig. Im Artikel wird untersucht, ob wirklich alle in „Connect Health“ von Amazon enthaltenen Blutdruckmessgeräte smart sind und dieser Anforderung Stand halten.

Armbanduhr mit Blutdruckmessung

Die Idee unterwegs an beliebigen Orten – nur durch das Tragen einer Smartwatch – jederzeit den Blutdruck messen zu können, finde ich faszinierend!

Mit der Omron HeartGuide kam im Januar 2019 erstmals eine solche Uhr auf den amerikanischen Markt, die sogar von der FDA, quasi der Gesundheitsbehörde in der USA, zugelassen wurde. Leider ist aber aktuell nicht bekannt, ob beziehungsweise wann diese Uhr nach Deutschland kommt.

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Jörg Schiemann

Jörg Schiemann

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